03.06.2012

: PIBs, KIDs und VIBs – Verwirrung statt Klarheit?

Seit 1. Juni 2012 müssen nun für nahezu alle Finanz- und Anlageprodukte sogenannte Beipackzettel ausgehändigt werden.  Diese Kurz-Informationen sollen Kunden helfen, Anlageprodukte besser zu verstehen und vergleichen zu können.

Die Entwicklung hin zu mehr Transparenz und Verständlichkeit bei Informationen zu Finanzprodukten wird von Verbraucherschutz-Organisationen und Kunden-Vertretern grundsätzlich als positiv angenommen.

Wie so oft steckt der Teufel aber auch hier im Detail. Denn nur weil Verständlichkeit und Transparenz drauf steht ist noch lange keine drin.

Zukünftig wird es drei Arten von Beipackzettel geben:

  • PIB: Produktinformationsblätter (bereits 2011 eingeführt)
  • VIB: Vermögensanlageinformationsblätter
  • KID: Key Investor Information Documents (wesentlichen Anlegerinformationen)

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Unter dem Titel „Die dreifache Verwirrung für Anleger“ werden in einem aktuellen Artikel der Financial Times Deutschland die verschiedenen Dokument-Arten in aller Kürze erklärt und die Problematik dieser Dokumente beleuchtet.

Eins ist klar: es bleibt weiterhin spannend, wie Politik, Aufsichtsbehörden und Finanzwirtschaft die Herausforderung meistern werden, Finanzkommunikation für Kunden und Verbraucher in Zukunft transparenter und verständlicher zu gestalten. Es gibt jedenfalls noch viel zu tun.

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Veröffentlicht von:

Oliver Haug

Oliver Haug

Der Geschäftsführer des Communication Lab berät Unternehmen täglich in anspruchsvollen Sprachprojekten. Spezialisiert ist er auf Corporate Language und Unternehmenskommunikation.

1 Kommentar

  1. Nicholas | 07.08.2012 | 18:51

    Ich kann dem Autor des Artikels leider nur zsmtimuen. Wohne seit 4 Jahren (beruflich bedingt) in Kf6ln. Es ist zwar richtig das man hier schnell Kontakt mit den Einheimischen findet (man hat mir damals die Veedelskneipen empfohlen) in dem man hier mit denen einen trinken geht (Kf6lsch natfcrlich!) Nur leider musste ich die Erfahrung machen, das hier in Kf6ln bei der Kontaktaufnahme alles erstmal nach der Masche willkommen, du bist mein bester Freund le4uft, solange man in der Kneipe einen mittrinkt, einen ausgibt, mitfeiert und vor allem sich nicht negativ fcber den FC (der FC mudf wohl hier so ne Art Religion sein, egal ob 2 Buli oder Regionaliga)und fcber Kf6ln an sich e4udfert. Vor allem ist das lustige das einen die Einheimischen (egal wieviel man am Abend vorher miteinander gefeiert und ausgegeben hat) am ne4chsten Tag nicht mehr kennen (Hab mehrfach die Erfahrung gemacht). Und da soll man sich hier heimisch ffchlen und Kontakte knfcpfen. nur was ist das ffcr eine Stadt? Leute kennen lernen indem man sich nur jeden Abend mehrere Kf6lsch reinkloppt und an den FC glaubt? Und diese Scheidf Kf6ln-Db4Dorf Feindschaft ..Leute, ich komm aus Frankfurt/Main, da gibts auch ne Feindschaft mit Offenbach. Doch trotzdem verstehen wir uns Hessen da besser als hier die Kf6lner mit den Rheinle4ndern (Scheinbar sind die Kf6lner der Meinung das Sie so eine Art Elite von NRW sind).P.S. Nicht das ihr glaubt, das ich keine Ahnung von den Kf6ln und Co habe. Ich hatte hier 2 Jahre ne gebfcrtige Kf6lnerin als Freundin.

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