19.02.2018

: Risiken und Nebenwirkungen von Verständlichkeit: Verständlich formulierte, wissenschaftliche Texte können bei Laien zu Selbstüberschätzung führen

Wissenschaftliche Inhalte, in einfache Sprache verpackt, so dass jeder sie verstehen kann – das hört sich doch sehr gut an. Eine Studie der Universität Münster zeigt, dass es einige Fallstricke gibt, wenn wissenschaftliche Texte verständlich geschrieben sind. Zum Beispiel kann eine Vereinfachung der Zusammenhänge bei Lesern den Eindruck erzeugen, bereits

11.01.2018

: Da versteh noch einer die Welt – von der Text-Komplexität in Schulbüchern

Als Schüler haben wir es damals schon vermutet, jetzt kommt die Bestätigung von der Wissenschaft: Schulbücher passen von der Schwierigkeit der Texte oft nicht zum Bildungsstand der Schüler. Untersucht hat das eine Gruppe Wissenschaftler von der Universität Tübingen. Als Untersuchungsmaterial haben sie 3.000 Texte aus 35 Erdkundebüchern herangezogen.

Untersucht wurde unter

30.11.2017

: Genug gegendert? Frankreich verbietet Gender-Schreibweisen

Beim Thema Gendern scheiden sich schon lange die Geister. Und Schreibweisen gibt es mittlerweile unzählige – doch nicht immer sind diese auch im Sinne der Verständlichkeit und Lesbarkeit. Kritisiert wird häufig, dass einige der heute gängigen Schreibweisen Texte länger machen, den Lesefluss stören oder die Grammatik erschweren.

Seit einiger Zeit wird

20.10.2017

: Emojis – kommunizieren ohne Worte?

Es hört sich eigentlich perfekt an: Eine Sprache, die jeder versteht, da sie ohne Worte auskommt. Dass Emojis, auf Deutsch Bildschriftzeichen, sich allerdings nicht zur Weltsprache eignen, merkt man recht schnell. Denn auch wenn es eine große Vielfalt an Emojis gibt, kann man damit keine komplexe Botschaft vermitteln.

Es gab schon

16.10.2017

: Nobelpreis für den Menschen-Versteher Thaler: Kommen jetzt die Nudge-Texte?

Ein Nobelpreis ist ein guter Anfang. Jetzt ist die Verhaltensökonomie salonfähig geworden. Die Erbsenzähler stehen damit nicht mehr am Anfang der wirtschaftlichen Nahrungskette, sondern am Ende.

Dass Menschen häufig nicht rational handeln und lieber einfachen Entscheidungsregeln folgen, ist nicht neu. Aber jetzt wird diese Erkenntnis plötzlich wichtig: Das Einfache bekommt Wind